Was ist Naturmedizin?


Die Naturmedizin ist eine Naturphilosophie.

Die ATCM hat den Daoismus als wissenschaftliche Grundlage. Der Daoismus beschreibt den menschlichen Körper als ein kleines Universum. Die Natur ist ein größeres Universum. Um die Verhältnisse und die Verbindungen im menschlichen Körper besser zu verstehen sucht die ATCM/der Daoismus gleiche Verhältnisse und Verbindungen als Parallele in der Natur. Hier sind die Beispiele einfacher und deutlicher zu erkennen. Beispiel: Was passiert mit der Erde wenn es zuviel Wasser (Hochwasser) gibt? Was passiert bei zu wenig Wasser? Das beobachtete Ergebnis kann nun anhand der Einteilung in die Elemente auf den menschlichen Körper projiziert werden. Dabei bleibt das kleine Universum ein Teil des großen. Es entspricht hiermit dem Bild eines mathematischen Fraktals. Diese Philosophie ist also nicht nur geisteswissenschaftlich existent, sondern auch naturwissenschaftlich beleg- und berechenbar.

Die Natur zeigt die Verhältnisse der Elemente objektiv und nüchtern. Viel objektiver als ein Mensch sie je aus eigenen Stücken erforschen und begründen könnte. Durch die eigene Meinung, die Eindrücke, und Gefühle, die sich bei jedem bilden, wenn er etwas beurteilt, werden diese Tatsachen verfälscht. Der erste Eindruck, die ersten Gedanken beeinflussen meistens die nachhaltige Arbeit, und steuern die Forschung in eine falsche, von der Natur und dem tatsächlichen Zustand abweichende Richtung. Emotionen und der körperliche Zustand haben einen großen Einfluss auf die Interpretation eines Eindrucks. Des Weiteren kommt eine mechanisch technische Grenze hinzu, die einen Blick über den Tellerrand hinaus oft (noch) nicht erlaubt. Somit wird immer der Status des Jetzt als richtig und Norm angesehen, obwohl durchaus die Möglichkeit einer eines ganz anderen Tatbestandes erfüllt werden könnte. Beispiel: Früher hat man im Labor festgestellt, dass ein Material aus 10 verschiedenen Einzelsubstanzen bestand. Heute ist man auf dem technischen Standpunkt, dass das gleiche Material aus 100 verschiedenen Einzelsubstanzen besteht. Vielleicht sind es aber in Wahrheit 1000 und wir haben nur noch keine Möglichkeit das zu testen. So beeinflussen sowohl die Subjektivität der Menschen als auch ihre technischen Möglichkeiten die sachliche Beurteilung von Verhältnissen und Entwicklung.

Jeder Organismus, jedes Lebewesen hat besonders starkes Element, eine eigene individuelle Heilkraft, um sich selbst zu schützen und zu reparieren. Diese Selbstheilungskräfte reichen normalerweise aus, um den Organismus zu heilen und stabil zu halten. Wir nennen sie die innere Heilkraft. Beim Menschen ist im Vergleich zu anderen Lebewesen besonders das Nervensystem gut entwickelt. Erst wenn der Organismus zu schwach wird und die innere Heilkraft nicht mehr ausreicht kommen Produkte der Umwelt als Hilfsmittel hinzu. Diese Hilfsmittel sind der Teil eines größeren Universums. Wenn die innere Heilkraft  des kleinen Universums nicht mehr ausreicht, muss sich der Mensch der Kräfte der Natur (Sonne, Wind, Klima, Wasser etc.) und deren Produkte bedienen, um sich heilen zu können.

Die ATCM-Therapeuten suchen nicht nur in der Natur nach Beispielen und Parallelen, sondern auch bei sich selbst. Sie achten auf ihr Gefühl und ihren Körper wie er sich in bestimmten Situationen und unter bestimmten Voraussetzungen verhält. Durch die eigenen Gefühle kann man die Gesetze und Gegebenheiten der Natur besser verstehen.

 

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